Die angekündigte Sorgerechtsreform zugunsten unverheirateter Väter soll nach der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger nur dazu führen, dass die Mutter nach der Geburt das alleinige Sorgerecht behält. Sofern er es will, muss der Vater ein gemeinsames Sorgerecht geltend machen.
Nur wenn dem dann die Mutter innerhalb von 8 Wochen nicht widerspricht, gilt dann das gemeinsame Sorgerecht.
Deutschland ist also noch weit von der grundsätzlich eingeräumten gemeinsamen elterlichen Sorge von nicht verheirateten Eltern!