Sport ist gesund?

Dass Sport gesund sein soll, steht im Ratgeberteil der Zeitung. Und was steht z.B. heute im Sportteil der Zeitung?

„Immer mit dem Risiko im Nacken“: Ein Artikel über das Risiko beim Skispringen.

„Gefahr für Gehirn und Rückenmark“: Hier wird über Spätfolgen von Kopftreffern im Handball berichtet.

„Das hat mich einige Nächte gekostet“: Die Verletztenliste raubt einem Fußballtrainer den Schlaf.

Da liest sich der Sport – Teil der Zeitung eher wie der Unfallbericht der Polizei. Nun mag man einwenden, die Sportler wüssten, worauf sie sich einlassen und sie tun es freiwillig. Im Arbeitsrecht kann sich kein Arbeitgeber bei einem Unfall damit heraus reden, der Arbeitnehmer hätte das Risiko gekannt und die Arbeit freiwillig ausgeführt.

Und wie hieß es so schön bei der Bankenkrise? Die Gewinne privatisieren und das Risiko sozialisieren. Sport muss profitabel sein, für den Verein, den Veranstalter, Fernsehen usw. Aber wer kommt für die Kosten der Behandlungen bei Verletzungen auf? Meistens die Krankenkassen, und die verteilen die Kosten auf ihre Beitragszahler.

Winston Churchill hatte einen Spruch: „No Sports“. Er war Zigarren, Whisky und Champagner sehr zugetan. Und wie alt wurde er damit? 91 Jahre. Der Volksmund kennt einen ähnlichen Spruch: „Sport ist Mord“.

Also dann, viel Spass beim Frühsport.

Falls Sie für Fragen im Arbeitsrecht einen Rechtsanwalt suchen, können Sie gern zu uns kommen. Sie finden sicher auch in Ihrer Nähe eine Kanzlei von uns, z.B. in der tollen Stadt Löbau. Sie finden uns aber auch an anderen Orten in Sachsen.