Eine ungewöhnliche Geste

Die Geste der Höflichkeit.

Verhandlung am Amtsgericht, ein normaler Zivilrechtsprozess. Der Richter bemühte sich sichtlich und sehr einfühlsam, den Streit beizulegen. Leider scheiterte er an der unbeugsamen Haltung der Anwältin der Gegenseite.

Die Verhandlung endete, alles erhob sich. Der Richter stellte sich neben die Tür, weil er als letzter den Saal verlassen und zuschließen wollten.

Die Anwältin nickte knapp und ging an ihm vorbei aus dem Raum.

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Aus der Ladung des Amtgerichts:

In der Ladung des Amtsgerichts war zu lesen:

“Es ist Ihnen untersagt, die nachstehenden Gegenstände mitzubringen:

– Waffen aller Art

– Messer aller Art

– stumpfe Gegenstände, die als Schlagstöcke dienen können (Aufzählung, was es so alles gibt :-), Anmerkung des Autors)

– Reizgase wie Pfefferspray, K.O.-Spray und andere Sprays, die zur Selbstverteidigung genutzt werden.”

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Argumentationsfalle bei Handynutzung am Steuer

Zur Handynutzung: wie sich in der täglichen Praxis im Verkehrsrecht zeigt, ist sorgfältig zu überlegen, ob wirklich jede Entschuldigung bei Gericht durchkommt.

Beim Amtsgericht Meißen kann noch mit viel Mühe bei der Darlegung, aber Aussicht auf Erfolg, der Versuch unternommen werden, es sei die Nutzung eines digitalen Diktiergerätes statt des Mobiltelefons gewesen.

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