Staatsanwältin auf der Flucht?

In Dresden ist eine Staatsanwältin aus der Sächsischen Provinz angeklagt. Sie soll sich unerlaubt vom Unfallort entfernt haben. Und es wird ihr vorgeworfen, zur Vertuschung eine Strafanzeige gestellt zu haben wegen dieses Deliktes gegen Unbekannt, weil man ihr Auto an einem anderen Ort angerempelt habe.

Dem letzten Bericht der Sächsischen Zeitung folgend sah der Rechtsanwalt es noch ganz gut für die Staatsanwältin. Keiner hat sie erkannt, die Zeugen haben nur den PKW identifiziert. Und sie hat sich nicht einlassen wollen. So ganz untypisch für Staatsanwälte im Strafrecht, schließlich kann man doch aussagen, wenn man nichts zu verbergen hat.

Heute nun wird in der Zeitung berichtet, sie habe sich zuvor beim Staatsanwalt während einer Vernehmung eingelassen. Und dort habe die Staatsanwältin angegeben, in der fraglichen Woche nur mit dem Fahrrad gefahren zu sein. Und kategorisch ausgeschlossen, dass der Sohn oder Lebensgefährte gefahren seien. Hätte sie mal besser vorher einen Rechtsanwalt gefragt.

Ach so, der Unfall ereignete sich vor ihrer Dienststelle. Fragt sich natürlich, wie der PKW dann dahin kam. Und auch am nächsten Tag.  Denn es gibt einen Zeugen, der den PKW am Tag nach den Unfall vor dem Dienstgebäude sah.

Vielleicht können Sohn und Lebensgefährte die Angelegenheit erhellen, zumindest sollen sie vor Gericht gehört werden.

Tja, es ist eben kompliziert, ganz wie bei Kachelmann im Strafrecht.

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