Die Störung des Mittagsschlafs

Die Störung des Mittagsschlafs ist in Deutschland von enormer Bedeutung. Nachbarschaftsstreitigkeiten dominieren die rechtlichen Auseinandersetzungen. So war auch jüngst wieder ein Streit Gegenstand juristischer  Tätigkeiten.

Ein Einfamilienhausbesitzer, schon etwas älter, macht täglich seinen Mittagsschlaf. Eine seiner Nachbarinnen ist dabei, ihr Heim etwas umzubauen. Unter der Woche nehmen Handwerker für gewöhnlich keine Rücksicht auf Mittagspause.

Die Störung des Mittagsschlafs brachte den Nachbarn auf die Palme. Er stürmte, aus seinem Schlaf gerissen, zur Nachbarin. Dort klingelte er lange, bis sie öffnete. Sofort schrie er sie an, was die Störung seiner Ruhe solle, was sie denn hier mache. Dann betrat er das Haus und drückte sie zur Seite. Er wollte sich offenbar einen Überblick verschaffen, was solch einen Lärm verursacht.

Die Nachbarin bat ihn, sofort das Haus zu verlassen. Er jedoch plärrte weiter in der Gegend herum. Schließlich kam einer der Handwerker, um nach dem Lärm zu sehen. Erst dann bequemte sich der Nachbar, das Haus zu verlassen.

Kurze Zeit später erhielt er die Zustellung einer einstweiligen  Verfügung, das Haus der Nachbarin ohne Zustimmung nicht mehr zu betreten. Daraufhin suchte er anwaltlichen Rat. Natürlich war alles ganz anders gewesen, schließlich verursachte ja die Nachbarin die Störung. . Dumm nur, dass nicht nur Aussage gegen Aussage steht, sondern auch der Handwerker als Zeuge bereits schriftlich seine Beobachtungen dem Gericht mitteilte.

Toleranz hilft, derartige Auseinandersetzungen zu vermeiden.

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